Author: Bernd Adam

Publisher: Diplomica Verlag

ISBN: 3842863179

Category: History

Page: 108

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Das Konzept des Orientalismus geht auf Edward Wadie Said zurck. Dieser z„hlt zu den bedeutendsten Kulturwissenschaftlern des 20. Jahrhunderts. Seine Bekanntheit und sein akademischer Ruhm sind vor allem in seinem erstmals 1978 erschienenen Werk ?Orientalism? begrndet, in dem er sein Konzept des Orientalismus entwickelte und der ™ffentlichkeit pr„sentierte. Was ?Orientalism? eine solch immense Resonanz bescherte, sind zum einen die zahlreichen Berhrungspunkte die Saids Konzept des Orientalismus mit vielen akademischen Fachbereichen aufweist, zum anderen aber auch die bis heute groáe Aktualit„t der Thematik in den Medien. Die Bandbreite, die Said mit Orientalism abzudecken vermochte, hat auch dazu gefhrt, dass man bis heute in einer Arbeit ber die Repr„sentation des Orients oder ber ?das Andere? nicht daran vorbeikommt, Saids Thesen miteinzubeziehen. Dies gilt selbstverst„ndlich auch fr den Fachbereich der Historiographie. Ziel dieses Buches ist es daher aufzuzeigen, inwiefern Saids Konzept des Orientalismus und die moderne Historiographie miteinander verbunden sind, wie sie sich gegenseitig beeinflussten, und welche Folgen dies hatte.
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Welche Rolle spielt die Literatur in Bezug auf die Herausbildung des Orientalismus und seiner Bedeutung heute?

Author: Esther Ecke

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656372160

Category: Social Science

Page: 20

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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Sonstiges, Note: 1,7, FernUniversität Hagen (Institut für neuere deutsche und europäische Literatur ), Veranstaltung: Literatur und kulturelle Differenz, Sprache: Deutsch, Abstract: „Für Edward Said ist der Orientalismus ein durch Wissenschaft, den Reisebericht und die fiktive Literatur elaborierter Diskurs, durch den sich Europa seiner politischen, sozialen, militärischen, wissenschaftlichen und kulturellen Überlegenheit über den Orient versichert, der als das grundsätzlich Fremde stilisiert wird.“ Ausgehend von diesem Zitat wird diese These geprüft, und weiter auf die Rolle und die Relevanz der Literatur in Bezug auf die Herausbildung und heutige Bedeutung des Orientalismus eingegangen. Als Vertreter des Orientalismus wurde Edward W. Said mit seinem Werk „Orientalism“ gewählt, da er die Orientalismusforschung salonfähig gemacht hat, aber er auch der erste war, der sich mit der Relation von Literatur und einer Herausbildung eines negativen Orientbildes durch letztere eingehend beschäftigte. Edward Said hat mit seinem Werk „Orientalism“ eine große Debatte losgetreten, was eine vielfältige und breit gefächerte Forschungsliteratur bietet. Insbesondere auf die Beziehung von Orientalismus und Literatur wird in zahlreichen Publikationen eingegangen. Um das Entstehen des negativen Bildes des Orients in der Literatur, welches offensichtlich zur Entstehung des Orientalismus beigetragen hat zu verdeutlichen wurden zwei Beispiele aus der französischen Literatur gewählt. Erstens „Voyage en Orient“ von Alphonse de Lamartine und zweitens „Itinéraire de Paris à Jerusalem“ von François - René Chateaubriand. Auf eine Zusammenfassung der Werke soll hinsichtlich des geringen Umfangs dieser Arbeit verzichtet werden und nur auf das von Lamartine und Chateaubriand gezeichnete Orientbild, im Hinblick auf die vorher aufgeführten Thesen von Said, eingegangen werden. Diese beiden Autoren wurden als Beispiele einerseits gewählt, da Orientalismus und Kolonialisierung eng verknüpft sind und somit die meisten Beispiele in der französischen und englischen Literatur zu finden sind, da diese Länder zu den größten Kolonialmächten gehörten. Andererseits greift auch Said diese beide Werke auf, da sie deutlich die sich bildende Dichotomie im Bezug auf den Orient aufzeigt und beide Autoren ein negativ konnotiertes Bild des Orients zeichnen. Des Weiteren soll betrachtet werden, inwiefern Literatur und Medien eine Rolle im Orientalismus heute spielen und ob die modernen Medien die Literatur in Bezug auf die Bildung des Orientalismus heute abgelöst hat. Abschließend soll ein Fazit die Kernpunkte zusammenfassen und eine Beantwortung der Fragestellung beinhalten.
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Geschichte und Aktualität einer Debatte

Author: Burkhard Schnepel,Gunnar Brands,Hanne Schönig

Publisher: transcript Verlag

ISBN: 3839412935

Category: Political Science

Page: 312

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Dass der Orient eher ein Konstrukt des Westens als eine eigenständige geographische Einheit darstellt, ist seit den Debatten, die Edward Saids wirkmächtiges Buch »Orientalismus« ausgelöst hat, bekannt. Dieser interdisziplinäre Band untersucht die gegenseitigen Beeinflussungen und dialektischen, auch imaginativen Austauschbeziehungen zwischen »Orient« und »Okzident« im geschichtlichen Rückblick. In den Fokus der Beobachtungen und Analysen geraten dabei zugleich die gegenwärtigen Prozesse der »Orientalisierung« - aber auch der »Auto-Orientalisierung« und »Okzidentalisierung« - in einer sich stets weiter globalisierenden, postkolonialen Welt. Mit Beiträgen u.a. von Édouard Conte, Anton Escher, Karl-Heinz Kohl, Fritz W. Kramer und Birgit Schäbler.
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Author: Yannick Lowin

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656011222

Category: Political Science

Page: 9

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Essay aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,7, Georg-August-Universität Göttingen (Seminar für mittlere und neuere Geschichte), Veranstaltung: Diskurs, Bio-Macht, Gouvernementalität - "Geschichte schreiben mit Foucault"?- Theorie und Methoden , Sprache: Deutsch, Abstract: In der Geschichtswissenschaft hat es immer wieder Entwicklungsschübe gegeben, die das Fach revolutioniert haben. Dabei wurden neue Perspektiven erschlossen, altbekannte Begriffe mit neuen Inhalten diskutiert und vor allem neue Methoden und Themen vorgeschlagen. Als einer der größten, aber auch kontrovers diskutierten Innovatoren der letzten Jahrzehnte auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften gilt der französische „Allround-Denker“ Michel Foucault. „Es ist die Geschichte der Wahrheitsproduktion, die im Zentrum des Foucaultschen Denkens steht“, bringt es Hannelore Bublitz in einem Sammelband mit dem Titel „Geschichte schreiben mit Foucault“ auf den Punkt. Und treffender könnte man auch eine Einleitung zu Edward Saids viel beachtetem und von der Kritik sehr unterschiedlich aufgenommenem Buch "Orientalism" nicht formulieren, in dem dieser den Orientalismus nicht nur als einen vom Okzident über den Orient entwickelten Diskurs beschreibt sondern soweit geht, zu behaupten, der „Orient“ sei eine nahezu europäische Erfindung. Der verstorbene Literaturwissenschaftler beruft sich in seinem Werk darauf, mit den von Michel Foucault entwickelten Methoden gearbeitet zu haben. Dazu zählen die Instrumente „Archiv“, „Archäologie“, „Genealogie“ und „Diskurs“, wobei letzterer die zentrale Rolle in Saids Analysen einnimmt. Doch schreibt Edward Said wirklich Geschichte konsequent nach den Vorstellungen Michel Foucaults oder dient ihm dieser vielleicht nicht eher als kongenialer Stichwortgeber?
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Author: Edward W. Said

Publisher: N.A

ISBN: 9783100710086

Category: Europa - Orientbild - Kultur - Geschichte 1800-2000

Page: 459

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Author: Michael Bernsen,Martin H. Neumann

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 3110942526

Category: Literary Criticism

Page: 264

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19th century French literature is notable for the effects of the contemporary fashion for orientalism. This fashion was greatly encouraged by Napoleon's expedition to Egypt, which inspired many scholars and artists to make as complete a record as they could of the natural and cultural features of that country, both in pictorial and verbal form. A large number of authors were fascinated by the exoticism of the Orient. Their literary treatment of the subject frequently spawned an engagement with contemporaneous erosive tendencies in their own culture.
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Regeln deutsch-morgenländischer Imagination im 19. Jahrhundert

Author: Andrea Polaschegg

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 3110893886

Category: Literary Criticism

Page: 624

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This book presents the first systematic overall view of the genesis and form of what has long been discussed by researchers under the heading of “German Orientalism”. Focussing historically on the early 19th century, the author sketches the literary, academic and political conditions under which the modern German image of the Orient has been constituted, and in the process proposes a fundamental theoretical revision to the key text in oriental research, Edward Said’s Orientalism. Detailed individual studies on Goethe’s ‛West-östlicher Divan’, Hauff’s fairy-tales and the oriental fantasies at the Prussian court map out the possible boundaries of an orientalist aesthetic.
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die Repräsentation der tamilischen Gesellschaft und Religion durch Leipziger Missionare 1840-1940

Author: Andreas Nehring

Publisher: Otto Harrassowitz Verlag

ISBN: 9783447047906

Category: Religion

Page: 500

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Unsere Kenntnis von Indien, seiner Geschichte, seiner Religion und seiner Gesellschaft ist in entscheidendem Masse ein Produkt der kolonialen Vergangenheit. An der Produktion dieses Wissens waren Orientalisten, Kolonialbeamte, staatliche Verwaltungsstrukturen wie der Zensus, aber auch Missionare beteiligt. Diese Studie untersucht die Rolle der deutschen protestantischen Missionare in Sudindien, insbesondere in Tamil Nadu, die einen fur die heutige Ethnologie und Indologie nicht zu vernachlassigenden kritischen Beitrag in der europaischen Reprasentation Sudindiens im 19. Jahrhundert geleistet haben, der die theoretischen Strukturen, wie sie vor allem in der indologischen Erforschung der sanskritischen Tradition ausgepragt wurden, in ihrem kategorischen Gultigkeitsanspruch in Frage stellt. Ausgehend von der von Edward Said angeregten Orientalismusdebatte werden die Berichte der Leipziger Missionare aus Tamil Nadu als Teil eines Diskurses gelesen, durch den Indien im kolonialen Kontext reprasentiert wurde. Dabei konzentriert sich die Untersuchung auf drei Bereiche, die zentral fur die Leipziger Sudindienrezeption, und insbesondere Tamil Nadus geworden sind: die Kastenfrage, die Ubersetzung klassischer tamilischer Texte und die Reprasentation des Hinduismus, der sudindischen Volksreligion und des Sivaismus.
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Neues Fremdbild und neue Kulturpsyche in Filmen europäischer Regisseure 1980–2010

Author: Xiaojing Wang

Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht

ISBN: 3847003356

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 325

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Ägypten in der deutschen Reiseliteratur (1175-1663). Mit einem kommentierten Verzeichnis der Reiseberichte (383-1845)

Author: Abbas Amin

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 3110299232

Category: Literary Criticism

Page: 516

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Examining the image of Egypt portrayed in German travelogues, this study illuminates the history of Germany’s reception of Egypt. It makes a contribution to research on travel literature and foreignness and reveals the shift that occurred in perceptions of Egypt, which were shaped by Egyptomania to Orientalism. Ultimately, it proposes an Orientalism of the early modern era as a discourse of powerlessness alongside Said’s hegemonic Orientalism.
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Author: Sarah Neubauer

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3668516022

Category: Literary Criticism

Page: 26

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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Universität des Saarlandes, Sprache: Deutsch, Abstract: In dem 1978 von Edward Said publizierten Werk Orientalismus thematisiert der Autor das Verhältnis zwischen Okzident und Orient, zwischen Herrscher und Beherrschten. So sei der Blick der europäisch-westlichen Gesellschaften auf Gesellschaften des Nahen Osten eurozentrisch und von Gefühlen der Überlegenheit sowie von Herrschaftswillen geprägt. Der Westen, der sich selbst als aufgeklärt empfindet, sieht den Orient dagegen als irrational, mysteriös und unaufgeklärt an, assoziiert diesen aber auch mit sexueller Lust und Sinnlichkeit und tendiert zudem oftmals dazu, den Orient romantisch zu verklären. Auch in Caroline Pichlers Novelle Zuleima lassen sich Elemente auffinden, die den Orientalismus-Thesen Saids entsprechen: So wird der Orient unter anderem als besonders sinnlich und leidenschaftlich, jedoch in gewisser Weise auch als gefährlich dargestellt, außerdem erfolgt an einigen Textstellen eine romantische Verklärung desselben. Jedoch scheint die Novelle nicht durchgängig orientalistische Deutungsmuster zu beinhalten, da beispielsweise bestimmte Komponenten nicht dem von Edward Said beschriebenen Verhältnis zwischen Herrscher und Beherrschten entsprechen. Aus diesem Grunde geht die nachfolgende Hausarbeit der Frage nach, ob es sich bei dem Werk Caroline Pichlers nach Saids Thesen um einen orientalistischen Text handelt, beziehungsweise wo und warum in diesem orientalistische Deutungsmuster vorliegen (könnten).
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Author: Bernd Adam

Publisher: Diplomica Verlag

ISBN: 3842863179

Category: History

Page: 108

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Das Konzept des Orientalismus geht auf Edward Wadie Said zurck. Dieser z„hlt zu den bedeutendsten Kulturwissenschaftlern des 20. Jahrhunderts. Seine Bekanntheit und sein akademischer Ruhm sind vor allem in seinem erstmals 1978 erschienenen Werk ?Orientalism? begrndet, in dem er sein Konzept des Orientalismus entwickelte und der ™ffentlichkeit pr„sentierte. Was ?Orientalism? eine solch immense Resonanz bescherte, sind zum einen die zahlreichen Berhrungspunkte die Saids Konzept des Orientalismus mit vielen akademischen Fachbereichen aufweist, zum anderen aber auch die bis heute groáe Aktualit„t der Thematik in den Medien. Die Bandbreite, die Said mit Orientalism abzudecken vermochte, hat auch dazu gefhrt, dass man bis heute in einer Arbeit ber die Repr„sentation des Orients oder ber ?das Andere? nicht daran vorbeikommt, Saids Thesen miteinzubeziehen. Dies gilt selbstverst„ndlich auch fr den Fachbereich der Historiographie. Ziel dieses Buches ist es daher aufzuzeigen, inwiefern Saids Konzept des Orientalismus und die moderne Historiographie miteinander verbunden sind, wie sie sich gegenseitig beeinflussten, und welche Folgen dies hatte.
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Eine Untersuchung der Indien-Darstellungen in den Filmen „The Darjeeling Limited“ und „A Passage to India“.

Author: Anja Redecker

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656549915

Category: Literary Criticism

Page: 31

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft), Veranstaltung: Writing World(s). Narrative des Globalen in Literatur und Film., Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung Mit „Orientalism“ löste Edward Said viele Kontroversen aus. Die Grundthese seiner Arbeit lautet, dass „[t]he Orient [...] an integral part of European material civilization and culture“ ist, und „Orientalism that part culturally and even ideologically as a mode of discourse with supporting institutions, vocabulary, scholarship, imagery, doctrines, even colonial bureaucracies and colonial styles” formuliert und repräsentiert. Dieser Diskurs wird noch immer fortgesetzt und die ihm inhärenten Vorurteile und Bilder des Orients sind auch in Filmen zu entdecken. Wie diese Verankerung von Klischees in ihnen aussieht und ob es überhaupt möglich ist, ihnen als europäischer oder US-amerikanischer Filmemacher zu entgehen, der sich mit einem nordafrikanischen, oder asiatischen Land beschäftigt, soll diese Arbeit nach einer kurzen Darstellung von Saids Orientalismus-Theorie, mithilfe der Analyse zweier beispielhafter Filme zeigen. „A Passage to India“ von David Lean behandelt explizit das Thema englischer Kolonialherrschaft und Imperalismus in Indien, während Wes Anderson in „The Darjeeling Limited“ ein Familiendrama im selben Land inszeniert. Beide Filme sollen nach dem theoretischen Einstieg untersucht und verglichen werden. Saids Orientalismus-Konzept wird dabei als grober, übergeordneter Rahmen dienen. Obgleich Said sich in seiner Untersuchung in erster Linie auf die arabischen Länder und kaum auf Indien bezieht, den Schauplatz der Filme, die Gegenstand dieser Arbeit sind, halte ich es für sinnvoll seine Theorie und das so aufgedeckte Denkmuster auch mit diesem Land in Bezug zu setzen, denn: „India has always been and continues to be integral to the West’s imaginative depiction of the mysterious and exotic ‚otherness‘ of the East.“
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Author: Claudia Stosik

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3668120552

Category: Social Science

Page: 8

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Allgemeines und Begriffe, FernUniversität Hagen (Historisches Institut), Veranstaltung: Referat im Rahmen einer Präsenzveranstaltung der Fernuniversität Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: In diesem Referat wird das im Jahr 1978 erschienene Aufsehen erregende Werk "Orientalismus" von Edward Said vorgestellt. Saids Auffassung beinhaltet: Der Orient wird als Diskurs verstanden, wie die europäische Kultur, den Orient interpretiert und vereinnahmt. im Gegensatz zur Idee des Orientalismus. Er meint Orientalismus wäre eine Denkweise – der Unterschied Orient – Okzident Schriftsteller, Philosophen und Politologen würden eine Ost-West Polarisierung vornehmen, und das schon seit der Antike z.B. Aischylos in seiner Tragödie „die Perser“ oder Dante, Victor Hugo, Karl Marx, um nur einige zu nennen. Der Orient wird als Gegenbild Europas gesehen.
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Author: Suzana Dulabic

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638242854

Category: Literary Criticism

Page: 18

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 1,7, Universität Karlsruhe (TH) (Literaturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Meine Hausarbeit setzt sich mit den Themen des Orientalismus in der europäischen Malerei, mit dem Schwerpunkt Frauenbilder, auseinander. Einführend gebe ich einen Überblick über den Orient im Allgemeinen und dem Begriff des Orientalismus. Danach beschäftige ich mich konkret mit den Themen der orientalistischen Malerei. Ich habe diesen Bereich in vier Punkte unterteilt, die jeweils einen bestimmten Zeitraum umfassen. Die Themen sind mit einzelnen Bildbeispielen belegt, um sie zu verdeutlichen und anschaulicher zu gestalten. Da der Schwerpunkt dieser Arbeit auf den Frauenbildern in der Malerei der Orientalisten liegt, wird zunächst geklärt, was die Frau im Orient darstellte. Einerseits existierte durch Unwissenheit der Mythos der sinnlichen Orientalin, der jedoch gleich darauf entmystifiziert werden soll. Hierzu verwendete ich Reiseberichte von Frauen, die den Orient besuchten, da diese das verklärte Bild der orientalischen Frau aufklärten und realistisch wiedergaben. Anschließend soll aufgezeigt werden, wie die orientalische Frau auf Gemälden europäischer Künstler dargestellt wurde.
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Welche Konsequenzen müssen hieraus bei der Untersuchung von „Kulturen“ gezogen werden?

Author: N.A

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3668292582

Category: Social Science

Page: 10

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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,7, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Seminar für Volkskunde und Europäische Ethnologie), Veranstaltung: Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Dezember 2010 begann eine Serie von Protesten und Aufständen, die als der „Arabische Frühling“ in die Geschichte eingehen sollte. Die Welt konnte Zeuge einer Bürgerbewegung in einem Orient werden, der nicht mehr dem klassischen, westlich konstruierten Orient glich. Internationale Fernsehsender zeigten Interviews mit jungen Bloggern, Rappern und Facebook-Aktivisten auf der ganzen Welt. Enthusiastische junge Leute sprachen von Partizipation, Demokratie und Emanzipation. Sie sprachen nicht von Allah oder dem Jihad oder gar dem westlichen Feind, wie so oft von den Medien suggeriert. Man wolle Freiheit, sagten sie. Die alte vertraute Fremde mit ihren Basaren, Turbanen, Schleiern, Pantoffeln und Wasserpfeifen musste einer neuen Fremde weichen. Aber wieso ist der Orient für viele etwas fremdes, etwas anderes? Edward Said hat mit seinem 1978 erschienenen Buch „Orientalismus“ versucht dies zu beantworten und breite Wissenschaftskreise in Aufruhr versetzt. Grund dafür ist Saids Vorwurf gegen die westliche Islamwissenschaft und der damit verbundenen Wahrnehmung des Westens vom Orient. Was bedeuten Saids Forschungen und die daraus entstandenen Erkenntnisse wie beispielsweise das Konzept des „othering“ für die Wissenschaft, insbesondere für die Kultur- und Sozialanthropologie bei Untersuchungen von Kulturen? In dieser Hausarbeit werde ich versuchen dies zu beantworten. Zuerst werde ich in groben Zügen die Biografie von Edward Said anschneiden, um anschließend auf die Hauptthesen des Buches und auf den Orientalismus-Begriff einzugehen und die Verbindung zur Kolonialisierung zu erfassen. Anschließend befasse ich mich mit dem Konzept des „othering“, um daran anknüpfend herauszustellen, was die Orientalismus-Debatte für die Untersuchung von Kulturen in der Kultur- und Sozialanthropologie bedeutet.
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